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Spielend den Rücken messen mit der "MediMouse"


Rückenschmerzen sind weit verbreitet und stellen eine große Belastung unserer Gesellschaft dar.
Seit langem vermutet man einen Zusammenhang mit "schlechter Haltung" und mangelnder Bewegung, z.B. wegen zu langen Sitzen; aber auch psychische Komponenten wie Stress und Unzufriedenheit mit der Lebenssituation gelten als anerkannte Co-Faktoren.
Sichere Kenntnisse hierzu fehlen leider, auch weil bis heute keine einfache und dennoch genaue Möglichkeit der objektiven Messung von Form und Beweglichkeit des Rückens zur Verfügung stand.

Genau diese Anforderungen erfüllt die MediMouse, mit der einfach der Rücken des Patienten oder der Patientin vom obersten Brustwirbel bis zum Kreuzbein abgefahren wird.

medimouse

Messung in aufrechter Haltung

Anwendungsgebiete der MediMouse sind z.B.:

  • Reihenuntersuchungen an Schulkindern zur frühzeitigen Erkennung von Problemen
  • objektive Dokumentation der ärztlichen Rückenuntersuchung
  • Verlaufskontrolle in der Physiotherapie bei Rückenpatienten
  • Überprüfung der Stabilität/Mobilität nach operativen Eingriffen am Rücken.
Standartmäßig werden die aufrechte Haltung sowie die maximale Vor- und Rückbeugung im Stehen und/oder Sitzen vermessen.

Dabei erfasst das Gerät die abgefahrene Strecke und die lokale Rückenkrümmung und sendet diese Werte per Telemetrie an den angeschlossenen PC, der daraus alle wichtigen klinischen Informationen berechnet.

Bei der Darstellung wurde besonderer Wert auf Übersichtlichkeit und Anschaulichkeit gelegt.

Neben allen Angaben zur Form bzw. Krümmung der Wirbelsäule (Rundrücken, Hohlkreuz usw.) erhält man die segmentale Beweglichkeit der Brust- und Lendenwirbelsäule, sowie die Mitbeteiligung der Hüftgelenke an den Bewegungen.

Alle Funktionsstörungen der Wirbelsäule - sofern sie die sagittale Beweglichkeit beeinflussen - sind objektiv nachweisbar. Damit erfüllt die MediMouse die aktuellen Forderungen an Qualitätsicherung seitens der Anwender, Patienten und Kostenträger.